Dienstag, 23. Juni 2020

Update

Am 7. Juli jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem Ruth Werner starb, 93-jährig, nach einem erfüllten kämpferischen Leben.
Ihrer gedenken wir auf vielfältige Weise mit Blick auf unser eigenes Mitwirken an Bemühungen um eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft in Frieden, solidarischem Miteinander und sozialer Gerechtigkeit.
Am Dienstag, dem 7. selbst, wird auf dem Friedhof Berlin-Baumschulenweg um 11:00 Uhr eine würdige Feier stattfinden. Organisiert wird sie vom Berliner Freundeskreis Ruth Werner im Rahmen des Gedenkjahres 2020. Der Vorsitzende Manfred Mocker, Thomas Kuczynski und Peter Beurton werden sprechen. Unser Verein wird durch Heiko Haase vertreten.
Coronabedingt werden eine Lesung aus dem „Gang des Porzellanhändlers“ erst im Oktober und ein Gespräch über eine Fernsehdokumentation und eine aktuelle britische Publikation mit Peter Beurton in Berlin im Dezember stattfinden. Die Bürgerinitiative „Pro Plänterwald“ hat eine besondere Ehrung mit dem Pflanzen eines Ruth-Werner-Gingko-Baumes vorgesehen.
Wir werden am 7.7. wieder Blumen zur Gedenktafel am Weg zum Bohnenwerder in Carwitz bringen.
Am Sonnabend, dem 11. 7., 14:00 Uhr, wollen wir im Scheunenladen unsere Gedanken zu Leben und Tod äußern und besonders an Ruth Werner, ihren Sohn Michael Hamburger und das Gründungsmitglied unseres Vereins Erika Seiffert erinnern.
Am Sonnabend, dem 18.7., auch 14:00 Uhr werden Freundinnen Ruth Werners, die promovierte Soziologin Ellen Händler und die Coautorin und promovierte Politologin Uta Mitsching-Viertel aus ihrem Buch „Unerhörte Ostfrauen“ lesen und möchten mit uns ins Gespräch kommen über „Lebensspuren in zwei Systemen“.
Informationen zu Aktivitäten und Veranstaltungen ab August werden später veröffentlicht, abhängig vom Verlauf der Corona-Krise.
Für den 20-minütigen Beitrag zu Ruth Werner und dem Scheunenladen im Österreichischen Rundfunk haben wir uns bei Magister Jakob Fessler herzlich bedankt.